Donnerstag, 19. November 2009

Jubiläums-Treffen Nr. 10 - Film Noir


Jens aka Humphrey Bogart von Peter

Das 10. Basel Strobist Treffen stand unter dem Thema Film Noir gemäss dem Assignment auf David Hobbys Strobist-Blog.
Zuerst gabs noch ein wenig Kürbissuppe und Wein, danach eine Demonstration von Jens Bastelkunst, eine geschnorrte Zigarette und ein Feinripp-Hemd.





Beim 10. Treffen wäre eigentlich feiern angesagt. Fotografen wie wir sind, war unsere Art des Feierns Fotos machen. Was sonst?
David Hobbys Assignment zum Thema Film Noir sieht im ersten Moment recht einfach aus. Zwei Blitze, einer als Hauptlicht und einer für den Hintergrund. So einfach ists nun aber auch wieder nicht. Das Hauptlicht war rasch eingestellt. Ein Blitz mit Grid, im 45° Winkel links von der Kamera, etwas über Kopfhöhe. Der Hintergrund war hingegen eine andere Sache. Im Film Noir sind Jalousinen ein immer wieder gerne gesehenes Stilmittel. Leider hatten wir keine solchen zur Verfügung. Also wurde Jens losgesannt, damit er sein Basteltalent unter Beweis stellen und einen Lichtformer fertigen konnte.

Die ersten Testfotos sahen bereits vielversprechend aus. Die Schwierigkeit bestand darin, den A4-Grossen Karton mit dem Blitz derart auszuleuchten, dass nur Licht durch den Karton hindurch kam und kein spill über den Kartonrand hinaus kam. Nach einigen Probieren hatten wir einen guten Hintergrund.
Bei dieser Gelegenheit versuchten wir auch den von David Hobby erwähnten Trick mit dem Abkleben des Blitzes. Durch das Abkleben des Blitzes, so dass nur noch ein dünner Spalt offen bleibt, wird die Lichquelle zusätzlich verkleinert und der Schatten an der Wand wird noch härter. Wie man sieht, hat es sehr gut funktioniert (mehr hier). Da die Abdeckung für den Blitz aus zwei Spielkarten bestand, welche von Hand davor gehalten werden mussten, entschieden wir uns, es zuerst ohne ganz harten Schatten auszuprobieren.

Jens hat sich als Model zur Verfügung gestellt, sich in Schale geworfen und eine Zigarette geschnorrt. Als Untermalung des Film Noir Looks entschieden wir uns, die Bilder in Schwarz/Weiss zu machen (besser gesagt, mittels ein bischen Photoshop-Magie in s/w umzuwandeln).

Da die einzige weisse Wand als Hintergrund im Wohnzimmer war, musste Jens sich hinter das Sofa stellen, ich darauf achten, dass ich nicht mit der Kamera über das Sofa stolpere und alle dass der Blitz noch irgendwie aufgebaut werden konnte. Dadurch war das Muster an der Wand relativ klein und vor allem auf einer nicht gerade idealen Höhe.

Hier hätten wir mehr in die Vorbereitung investieren können. Der Schatten an der Wand war in der Höhe klein und die Streifen waren verschwommen. Ich werde wohl nicht um eine weitere Spaghetti-Schachtel-Bastelei herumkommen.

Um doch noch die Idee mit dem Abdecken des Blitzes auszuprobieren, wurde Martin als Kartenhalter beordert. Das Hauptlicht wurde entfernt und nur die Lichtquelle des Musters verwendet.
Das sah doch einiges mehr nach dem Film Noir Humphrey Bogart Look aus, den wir wollten.

Natürlich durfte ein schräges, angeschnittenes Foto auch nicht fehlen, sonst hätte sich Jens vernachlässigt gefühlt.

Hier noch das Setup. Bei den ersten Fotos kam wie beschrieben noch ein Blitz auf der linken Seite als Hauptlicht hinzu. Der hier zu sehende Blitz mit dem Lichtformer wurde für alle Bilder unverändert gelassen.

4 Kommentare:

  1. Ha, schon Blogeintrag gemacht. Gut so. Was willst du mit der Spaghetti Schachtel basteln, ein In-Snoot Lamellen - Ding?
    Deine Revanche lässt sich gut ertragen...

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  2. Ich habe noch die Links zum neusten Blogeintrag ergänzt.

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  3. Ja, ich möchte einen In-Snoot-Lamellen-Schattenwerfer basteln. Sollte doch irgendwie möglich sein.
    Ich muss doch unsere Sticheleien am Leben halten, sonst machts keinen Spass ;-)

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  4. Danke für den Bericht! Weiss nicht, ob ein in-snoot-lamellen-schattenwerfer realistisch ist. Es braucht gewiss eine minimal-Distanz zwischen Lichtquelle und den Lamellen, damit die Schatten scharf abgebildet werden. Ich würde auf jeden Fall versuchen, die Lamellen möglichst weit weg von der Quelle anzuordnen.

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